Über mich

 

Neugier ist das Lebenselixier der Journalisten. Für Ingenieure allerdings kann sie tödlich sein.

Ich bin neugierig auf Technik. Schon als Kind habe ich meine Spielsachen lieber von innen betrachtet als von außen. Es folgten unzählige zerlegte Roller, Radios und Autos, ein Maschinenbaustudium und zehn Berufsjahre als Ingenieur. Schade nur, dass sich meine Neugierde dabei auf Reinräume und Windkraftanlagen beschränken musste.

1999 habe ich deshalb beschlossen, meine Neugier zum Beruf zu machen. Volontariat beim Hoppenstedt Verlag, danach Arbeit als freier Journalist hauptsächlich für die Industriemagazine Scope und Handling. Reportagen, Anwenderberichte, Interviews, Kurzberichte – endlich Technik satt.

Aber mit der Neugier ist das so eine Sache; sie macht süchtig und sucht sich immer neue Herausforderungen. Wie macht man eine Zeitschrift? Kann ich auch auf Englisch schreiben? Zwei neugierige Fragen, die „engine“ umfassend beantwortet hat. 2003 habe ich das Konzept und Layout für eine englische Sprachlernzeitschrift für Ingenieure entwickelt. Bis Ende 2013 habe ich das Magazin als Blattmacher, Chefredakteur und Layouter betreut. Die meisten Artikel auf dieser Webseite sind für „engine“ entstanden, die 2010 zum Fachmedium des Jahres gewählt wurde.

Ist meine Neugier damit befriedigt? Nein, sie plagt mich weiterhin, treibt den Journalisten in mir. Regelmäßig entstehen so Technik-Reportagen für andere Fachzeitschriften, Anwenderberichte und Pressemitteilungen für Firmen und Agenturen.